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Das Internet der Linge

Viele sprechen in diesen Tagen vom Internet der Dinge. Gemeint ist, dass der Kühlschrank künftig Speck bestellt, wenn der Speck alle ist. Das Auto umfährt selbstständig Staus, und das Hemd ruft von allein den Arzt, wenn man vom vielen Speckessen und Autofahren einen Herzinfarkt bekommt.
Bei aller Begeisterung für diese Innovation aber wird ein Ruf wird laut und lauter: Bevor die Dinge ins Internet dürften, seien ja wohl erst einmal die Linge dran! [Weiterlesen]

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Die Herrschaft der Paketboten

Die Nachbarin bekommt ein Paket. Ich bemerke das, weil ich das Treppenhaus betrete, als es bei ihr klingelt. Zufällig muss ich noch meine Schuhe binden, zufällig eine SMS lesen und in meiner Tasche kramen, bis sie die Tür öffnet. Sie nimmt das Paket entgegen. Der Bote geht, schwer atmend, ab. Ich überlege ernsthaft, ob ich der anstrengende Typ Nachbar sein will. Mindestens 0,732 Sekunden.
„Entschuldige?“, sage ich.[Weiterlesen]

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Was übrig bleibt

Wir haben gefeiert. Es war so:

Ich finde „verschwenden“ ja voll das super Wort. I  Wer von euch hat die Zettel gemalt? I Also, „verschwinden“ ist auch gut. I Die vor mir sind ins andere Treppenhaus. I Aber „schwinden“ gibts ja. „Schwenden“ nicht. I Hey. Überall rauchen? I Meine Oma kann jetzt[Weiterlesen]